Untersparrendämmung: So funktioniert sie und warum sie oft scheitert
Wenn du dein Dachgeschoss nutzbar machen willst, ist Untersparrendämmung, die Wärmedämmung zwischen den Sparren von innen. Auch bekannt als Innendämmung im Dachraum, ist sie oft die einzige praktikable Lösung, wenn du keine Dachdeckung entfernen willst oder kannst. Aber hier liegt der Hase im Pfeffer: Die meisten machen sie falsch. Denn wenn du nur die Dämmplatte zwischen die Sparren schiebst und glaubst, das reicht, riskierst du Schimmel, feuchte Holzkonstruktionen und teure Nachbesserungen.
Das Problem ist nicht die Dämmung selbst, sondern was darum herum passiert. Eine Dampfbremse, eine Folie, die Wasserdampf von innen zurückhält. Auch als Dampfsperre bekannt, ist sie kein Extra – sie ist die Grundlage. Ohne sie zieht die warme, feuchte Luft aus deinem Wohnraum in die kalte Dachkonstruktion, kondensiert dort und macht das Holz nass. Und nasses Holz? Das ist der perfekte Nährboden für Schimmel. Und das ist kein Schönheitsfehler – das ist ein Baufehler mit Gesundheitsrisiko. Dazu kommt die Luftdichtheit, die sicherstellt, dass keine Luft zwischen Dämmung und Holz durchschlüpft. Auch als Luftdichtungsebene bezeichnet, ist sie der entscheidende Faktor, der zwischen einer funktionierenden und einer kaputten Dämmung unterscheidet. Wenn du die Dämmung nicht dicht an die Sparren drückst, wenn du Kabel, Leitungen oder Steckdosen nicht sorgfältig abdichtest, entstehen Luftströme. Und Luftströme = Feuchtigkeitstransport = Schimmel.
Die gute Nachricht: Es ist nicht schwer, es richtig zu machen. Aber es braucht Planung, nicht nur Material. Du musst wissen, wo du die Dampfbremse anbringst, wie du Anschlüsse an Fenstern oder Dachluken abdichtest und welche Dämmstoffe wirklich für Untersparren geeignet sind. Die Posts hier zeigen dir genau das: Wie du Silikonfugen um Dachfenster herum dicht bekommst, wie du eine luftdichte Schicht über Putz legst, warum du bei Holzfenstern auf die richtige Dämmung achten musst und wie du Schimmel im Bad oder Keller vermeidest – denn die Prinzipien sind dieselben. Es geht nicht um die Dämmplatte. Es geht um das System. Und wenn du das System verstehst, sparst du nicht nur Energie – du sparst dir auch Ärger, Nässe und teure Reparaturen.
Dachdämmung-Optionen: Zwischen-, Aufsparren- und Untersparrendämmung im Vergleich
Vergleich der drei Hauptmethoden der Dachdämmung: Zwischen-, Aufsparren- und Untersparrendämmung. Erfahre, welche Methode sich für dein Haus eignet, wie viel sie kostet und wie du die beste Förderung bekommst.