Steuerabzug bei Sanierungen: Was Sie als Immobilienbesitzer wissen müssen

Steuerabzug, die Möglichkeit, bestimmte Ausgaben für die Sanierung Ihrer Immobilie von der Einkommensteuer abzusetzen. Auch bekannt als Sanierungssteuerabzug, ist er eine der wichtigsten finanziellen Unterstützungen für Hausbesitzer, die ihre Wohnung oder ihr Haus modernisieren. Ob Sie eine neue Dachdämmung einbauen, die Fenster austauschen oder die Sanitärinstallation erneuern – viele dieser Arbeiten fallen unter die steuerliche Förderung. Aber nicht jede Maßnahme zählt. Nur solche, die energetisch sinnvoll sind oder den Erhalt des Gebäudes sichern, werden anerkannt. Das ist kein allgemeiner Rabatt, sondern eine gezielte Absetzbarkeit von Kosten, die direkt Ihre Steuerlast senkt.

Ein Dachdämmung, eine Maßnahme zur Verbesserung der Wärmedämmung des Daches, um Heizenergie zu sparen zum Beispiel ist ein klassischer Kandidat. Genauso wie der Austausch alter Holzfenster gegen energieeffiziente Modelle. Auch die Sanierung von Kellerwänden mit Sanierputz oder die Installation einer Warmwasserzirkulation zählen dazu, wenn sie den Energieverbrauch reduzieren. Wichtig: Es geht nicht um Schönheitsreparaturen. Wenn Sie Ihre Badfliesen nur neu verlegen, weil sie alt aussehen, zahlt das nicht. Aber wenn Sie gleichzeitig die Dampfbremse erneuern und die Rohre auf Brandschutz prüfen, dann wird es relevant. Die Förderung Sanierung, staatliche oder steuerliche Anreize zur energetischen Verbesserung von Gebäuden ist eng an die Bauordnung und die Energieeinsparverordnung gekoppelt. Sie müssen die Arbeiten durch einen Fachmann ausführen lassen und die Rechnung mit der Steuernummer des Unternehmers vorlegen.

Die meisten Leute denken, dass sie nur bei der KfW-Förderung Geld bekommen. Aber der Steuerabzug ist oft noch besser: Sie bekommen 20 % der Kosten bis zu 40.000 Euro pro Wohnung als Steuerrückerstattung – das sind bis zu 8.000 Euro. Und das über drei Jahre. Kein Zuschuss, keine Rückzahlung, einfach weniger Steuern. Das gilt für Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und sogar für Mietwohnungen, wenn Sie selbst dort wohnen. Wichtig: Sie müssen die Arbeiten im laufenden Jahr abgeschlossen haben. Und Sie müssen die Rechnungen aufbewahren – nicht nur die Summe, sondern auch die genaue Beschreibung der Leistung. Ein Einbau einer Stromschienen-Beleuchtung zählt nicht. Aber wenn Sie die Elektroinstallation im Keller komplett erneuern, weil die Leitungen veraltet sind, dann schon. Die Grenzen sind klar: Sanierungen, die die Energieeffizienz verbessern, sind willkommen. Schönheitsreparaturen nicht.

Immer wieder hört man von Leuten, die eine neue Dusche einbauen und dann den Steuerabzug beantragen – und scheitern. Warum? Weil sie nicht verstanden haben, dass es nicht um den neuen Duschkopf geht, sondern um die gesamte Sanitärinstallation, die den hygienischen und technischen Standard erhöht. Genauso wie bei der Kellerputz-Sanierung: Nur die Haftbrücke und der Sanierputz zählen, nicht die neue Farbe. Die Themen in den Artikeln unten zeigen genau diese Unterschiede: von der Gasanschluss-Prüfung über die Dampfbremse bis zur richtigen Reihenfolge bei der Badsanierung. Alles Dinge, die nicht nur funktionieren, sondern auch steuerlich relevant sind. Hier finden Sie die konkreten Beispiele, die Ihnen helfen, Ihre Sanierung richtig zu planen – und richtig abzusetzen.

Umzugskosten nach Immobilienerwerb: So planen Sie Pauschalen und steuerliche Abzüge richtig

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Nov, 29 2025 Lorenz Schilf

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