Haushaltsrechnung für die Baufinanzierung: So prüfen Banken Ihre Bonität

Haushaltsrechnung für die Baufinanzierung: So prüfen Banken Ihre Bonität
19 Dezember 2025 18 Kommentare Ronny Gunnarsson

Wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen, fragt die Bank nicht nur, wie viel Sie verdienen - sie will wissen, was Sie wirklich ausgeben. Die Haushaltsrechnung ist der entscheidende Schlüssel, mit dem Banken entscheiden, ob Sie einen Kredit bekommen. Es geht nicht um Ihre Traumvilla oder den letzten Urlaub. Es geht um Zahlen, die zeigen: Können Sie die monatliche Rate über 20, 30, ja sogar 40 Jahre zahlen? Und das ohne in Schwierigkeiten zu geraten.

Was genau ist eine Haushaltsrechnung bei der Baufinanzierung?

Die Haushaltsrechnung ist kein offizielles Formular, das der Staat vorschreibt. Sie ist eine interne Methode der Banken, um Ihre finanzielle Stabilität zu prüfen. Sie stellen einfach alles auf: Was kommt monatlich rein? Was geht monatlich raus? Der Unterschied - Ihr verfügbares Einkommen - ist das, was für die Kreditrate übrig bleibt.

Banken arbeiten nicht mit Ihrer persönlichen Lebensweise, sondern mit Pauschalen. Das klingt unfair? Ist es manchmal. Aber es ist Standard. In Deutschland nutzen 98 % der Banken und Sparkassen diese Methode. Sie orientieren sich am Verbraucherpreisindex (VPI) und setzen pauschal Beträge für Lebenshaltungskosten an. Ein Single bekommt oft 1.200 bis 1.500 Euro, ein Paar ohne Kinder 1.800 bis 2.200 Euro, eine Familie mit zwei Kindern bis zu 3.000 Euro. Das ist nicht Ihr echter Verbrauch - das ist ein Durchschnittswert, den die Banken für sicher halten.

Wie berechnet die Bank Ihre Kreditwürdigkeit?

Es gibt eine klare Regel: Banken dürfen maximal 35 % Ihres Haushaltsnettoeinkommens für die monatliche Kreditrate veranschlagen. Das ist nicht Ihr Bruttogehalt. Das ist Ihr Nettoeinkommen minus alle festen Ausgaben wie Miete, Versicherungen, laufende Kredite, Unterhalt. Was übrig bleibt, ist Ihr Spielraum.

Beispiel: Familie Müller verdient 5.408 Euro netto im Monat. Ihre festen Ausgaben betragen 3.508 Euro. Das ergibt 1.900 Euro frei verfügbares Einkommen. 35 % davon sind 665 Euro. Das ist die höchste Rate, die die Bank ihnen zutraut - egal, ob sie 1.000 Euro monatlich zahlen wollen. Wenn sie eine Immobilie für 400.000 Euro kaufen wollen, mit 10 % Eigenkapital und 2,5 % Zinsen, dann brauchen sie eine Rate von etwa 1.400 Euro. Die Bank sagt: Nein. Die Haushaltsrechnung zeigt: Zu viel Belastung.

Die Bank prüft auch Ihre Einkommensquelle. Festangestellte haben es einfacher. Sie brauchen nur die letzten drei Gehaltsabrechnungen und den letzten Lohnsteuerbescheid. Selbstständige? Da wird es kompliziert. Sie müssen mindestens drei Jahre Gewinn- und Verlustrechnungen vorlegen. Ein Jahr mit hohen Abschreibungen? Die Bank rechnet mit dem Durchschnitt der letzten drei Jahre. Kein Gewinn? Dann wird es schwierig.

Was zählt als Ausgabe - und was nicht?

Banken schauen nicht nur auf die großen Posten. Sie zählen alles zusammen:

  • Miete oder Nebenkosten (wenn Sie noch wohnen)
  • Strom, Wasser, Heizung
  • Versicherungen (Haftpflicht, Hausrat, Krankenversicherung)
  • Lebensmittel und Haushaltswaren
  • Kleidung und Schuhe
  • Verkehr (Auto, ÖPNV, Tanken, Versicherung)
  • Freizeit, Urlaub, Restaurants
  • Unterhalt für Kinder oder Ex-Partner
  • Laufende Kredite (Auto, Consumer Credit, Ratenkredite)
  • Beiträge zu privater Altersvorsorge

Was nicht zählt? Einmalige Ausgaben wie neue Möbel, eine Renovierung oder ein neues Handy. Auch Spenden oder Geld für Eltern zählen nicht als verpflichtende Ausgabe - es sei denn, es ist vertraglich festgelegt (z. B. Unterhalt).

Ein häufiger Fehler: Menschen schätzen ihre Ausgaben falsch ein. Sie denken: „Ich gebe 800 Euro für Essen aus.“ In Wirklichkeit sind es 1.200 Euro. Die Lösung? Holen Sie sich Ihre Kontoauszüge der letzten sechs Monate. Zählen Sie alles, was rausgegangen ist. Nicht schätzen. Rechnen.

Vergleich von tatsächlichen Lebenshaltungskosten in einer Stadt mit den pauschalierten Bankangaben.

Warum sind pauschalierte Werte problematisch?

Die Pauschalen sind der größte Kritikpunkt. Sie sind nicht individuell. Sie sind nicht realistisch - besonders in Städten wie München, Hamburg oder Frankfurt.

Ein Nutzer auf Reddit schrieb: „Wir wohnen in München. Unsere echten Lebenshaltungskosten liegen bei 2.600 Euro. Die Bank hat 1.800 Euro angesetzt. Das hat unseren Kreditrahmen um 50.000 Euro gekürzt.“ Das ist kein Einzelfall. Die Stiftung Warentest hat 42 Banken analysiert und festgestellt: Die Pauschalen variieren zwischen 1.100 und 1.900 Euro - je nach Institut. Sparkassen neigen dazu, konservativer zu sein. Privatbanken etwas liberaler.

Prof. Dr. Markus Beckmann von der Universität Mannheim sagt: „Die Pauschalen entsprechen oft nicht der Realität. Wer in einer teuren Stadt lebt, wird systematisch benachteiligt.“ Und das ist kein Fehler der Banken - das ist ein Systemfehler. Die Pauschalen basieren auf bundesweiten Durchschnittswerten. Sie ignorieren regionale Preisunterschiede, steigende Mieten und Inflation.

Aber: Banken dürfen nur pauschal rechnen, wenn sie auf aktuelle statistische Daten zurückgreifen. Die BaFin hat das 2023 klar geregelt. Sie dürfen nicht einfach willkürlich 1.500 Euro ansetzen, wenn der VPI 2.100 Euro zeigt.

Was brauchen Sie, um die Haushaltsrechnung zu erstellen?

Es ist nicht schwer - aber es braucht Vorbereitung. Hier ist, was Sie brauchen:

  1. Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate (inklusive Dezember des Vorjahres)
  2. Letzter Lohnsteuerbescheid
  3. SCHUFA-Selbstauskunft (kann online beantragt werden)
  4. Kontoauszüge der letzten 6 Monate (für echte Ausgaben)
  5. Für Selbstständige: Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre
  6. Aktuelle Renteninformation (falls Rente schon bezogen wird)
  7. Nachweis über private Krankenversicherung (wenn zutreffend)
  8. Informationen über Insolvenzverfahren der letzten 5 Jahre (wenn zutreffend)

Einige Banken bieten heute digitale Tools an. Die Sparkasse München hat seit September 2023 ein KI-System, das automatisch aus Ihren Kontoumsätzen eine Haushaltsrechnung erstellt. Sie müssen nur Ihre Bankverbindung verknüpfen. Das spart Zeit - und reduziert Fehler.

Mensch an einer Kreuzung zwischen finanzieller Sicherheit und Überlastung, umgeben von Ausgaben-Symbolen.

Wie können Sie Ihre Chancen verbessern?

Die Haushaltsrechnung ist nur ein Teil der Bonitätsprüfung. Aber sie ist der entscheidende. Hier sind drei Tipps, die wirklich helfen:

  1. Reduzieren Sie laufende Kredite. Ein Auto-Kredit mit 200 Euro Rate? Tilgen Sie ihn vor der Kreditanfrage. Jeder Euro, den Sie weniger ausgeben, erhöht Ihre Kreditwürdigkeit.
  2. Erhöhen Sie Ihr Eigenkapital. Je mehr Sie selbst einbringen, desto geringer ist die Kreditsumme - und desto niedriger die Rate. 20 % Eigenkapital statt 10 % kann den Unterschied machen.
  3. Warten Sie, wenn Ihr Einkommen unsicher ist. Wenn Sie in einem Job mit variabler Bezahlung arbeiten (z. B. Freelancer, Vertrieb), warten Sie, bis Sie mindestens zwei Jahre stabile Einkünfte haben. Ein Jahr mit hohen Umsätzen zählt nicht - die Bank schaut auf den Durchschnitt.

Und: Machen Sie die Haushaltsrechnung vor der Kreditanfrage. Nicht als Antwort auf die Bank, sondern als Werkzeug für sich selbst. Viele Kreditnehmer sagen: „Ich habe erst durch die Haushaltsrechnung gemerkt, dass ich mir das Haus gar nicht leisten kann.“ Das ist kein Misserfolg. Das ist kluge Vorsorge.

Was passiert, wenn die Haushaltsrechnung negativ ist?

Negativ bedeutet: Die Rate übersteigt 35 % Ihres verfügbaren Einkommens. Dann wird die Bank ablehnen - oder nur einen kleineren Kredit gewähren.

Die Zahlen sprechen Klartext: Bei positiver Haushaltsrechnung werden 82,4 % der Kreditanträge genehmigt. Bei negativer Haushaltsrechnung nur 7,3 %. Das ist kein Zufall. Die Banken haben gelernt, dass Kredite mit zu hoher Belastung scheitern. Die Finanzkrise hat das gelehrt.

Wenn Sie abgelehnt werden, ist das nicht das Ende. Es ist ein Signal. Nutzen Sie es. Reduzieren Sie Ausgaben. Sparen Sie mehr. Warten Sie ein Jahr. Dann kommen Sie mit einer besseren Rechnung zurück. Die Bank wird es Ihnen danken - und Sie werden es auch.

Wie sieht die Zukunft aus?

Die Haushaltsrechnung wird sich verändern. Digitalisierung und mehr Daten machen sie präziser. Banken bekommen Zugriff auf Echtzeitdaten: Wie viel Sie wirklich ausgeben, wann Sie bezahlen, wie sich Ihr Einkommen entwickelt. Die Pauschalen werden langsam abgelöst - nicht durch komplexe Modelle, sondern durch echte Zahlen.

Prof. Beckmann sagt: „Die Zukunft liegt in ganzheitlichen Finanzanalysen. Die Bank wird nicht nur schauen, was Sie jetzt ausgeben - sie wird fragen: Was passiert, wenn Sie in drei Jahren eine Beförderung bekommen? Oder wenn Ihr Partner krank wird?“

Das klingt nach mehr Arbeit - für die Bank und für Sie. Aber es ist fairer. Es berücksichtigt Leben - nicht nur Zahlen.

Wie hoch darf die monatliche Rate bei der Baufinanzierung sein?

Banken erlauben maximal 35 % Ihres verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens für die monatliche Kreditrate. Das ist Ihr Nettoeinkommen minus alle festen Ausgaben wie Miete, Versicherungen, laufende Kredite. Wenn Sie 2.000 Euro frei verfügbares Einkommen haben, darf die Rate nicht höher als 700 Euro sein. Dieser Wert ist eine interne Bankenregel - nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber in der Praxis bindend.

Warum werden Selbstständige oft abgelehnt?

Selbstständige haben oft schwankende Einkommen. Banken rechnen mit dem Durchschnitt der letzten drei Jahre. Ein Jahr mit hohen Gewinnen zählt nicht, wenn die anderen Jahre niedrig waren. Außerdem fehlt oft ein stabiler Gehaltsnachweis. Sie müssen detaillierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorlegen - und oft auch eine Steuerberater-Bescheinigung. Wer nur ein Jahr Erfahrung hat, hat kaum Chancen.

Kann ich die pauschalierten Lebenshaltungskosten der Bank anpassen?

Ja - aber nur, wenn Sie echte Belege vorlegen. Wenn die Bank pauschal 1.800 Euro ansetzt, Sie aber in München 2.500 Euro ausgeben, bringen Sie Ihre Kontoauszüge der letzten 6 Monate mit. Zeigen Sie, wie viel Sie wirklich für Miete, Strom, Lebensmittel und Verkehr ausgeben. Ein guter Berater akzeptiert das - besonders, wenn die Zahlen konsistent sind.

Was passiert, wenn ich meine Ausgaben falsch angebe?

Wenn Sie Ihre Ausgaben unterschätzen, bekommen Sie einen Kredit, den Sie nicht zurückzahlen können. Das führt zu Zahlungsproblemen, Schufa-Einträgen und im schlimmsten Fall zur Zwangsvollstreckung. Banken prüfen später auch Ihre Konten - und wenn sie sehen, dass Sie mehr ausgeben, als Sie angegeben haben, können sie den Kredit kündigen. Ehrlichkeit ist die einzige sichere Strategie.

Brauche ich eine SCHUFA-Selbstauskunft für die Haushaltsrechnung?

Ja. Die Haushaltsrechnung zeigt, wie viel Sie ausgeben können. Die SCHUFA zeigt, ob Sie in der Vergangenheit pünktlich gezahlt haben. Beides gehört zusammen. Eine gute Haushaltsrechnung mit schlechter SCHUFA führt oft zur Ablehnung. Eine schlechte Haushaltsrechnung mit guter SCHUFA auch. Die Bank braucht beide Bilder.

18 Kommentare

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    David Fritsche

    Dezember 20, 2025 AT 10:35

    Diese Pauschalen sind ein Witz! Ich wohne in Frankfurt und zahle 2.800 Euro Miete allein, aber die Bank setzt 1.900 Euro an? Ich soll mich freuen, dass ich nicht in einer Höhle lebe? Die Banken denken, wir alle leben wie in der DDR mit 300 Mark Miete. Das ist nicht Bonitätsprüfung, das ist systematische Unterdrückung von Städtern! 😤

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    Max Pohl

    Dezember 20, 2025 AT 20:58

    Die Haushaltsrechnung ist das moderne Konfuzius-Orakel: Sie sagt dir, was du sein darfst – nicht was du bist. Du bist kein Kreditantrag, du bist ein Mensch mit Träumen, Ängsten und einem Kühlschrank, der immer leer ist. Aber nein, die Bank sieht nur Zahlen. Und weil du nicht perfekt berechnet bist, darfst du nicht wohnen. Wie tief muss der Kapitalismus noch in uns eindringen, bis wir uns selbst als Rechenfehler betrachten?

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    Julius Babcock

    Dezember 22, 2025 AT 15:45

    Leute, ich hab’s endlich kapiert! 😅 Die Banken checken nicht, ob du Geld hast – sie checken, ob du *höflich* bist. Wenn du deine Ausgaben sauber auflistest, kriegst du den Kredit. Wenn du vergisst, dass du 20 Euro für Kaffee ausgibst, bist du ein Finanzkrimineller. Ich hab meine Kontoauszüge in Excel gepackt, mit Farben und so. Jetzt fühle ich mich wie ein Bankdirektor. 🤓

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    Uwe Knappe

    Dezember 23, 2025 AT 09:21

    Die 35%-Regel ist eine Lüge. Die Banken nutzen das, um dich zu bremsen, damit du nicht zu viel Eigenkapital brauchst. Sie wollen, dass du weiter mietest, damit sie die Miete mitverdienen. Wer wohnt schon in einer Eigentumswohnung, wenn man stattdessen 30 Jahre an die Bank zahlt? Das ist kein Kredit, das ist ein Lebenseinkauf.

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    Heidi Becker

    Dezember 24, 2025 AT 01:19

    Ich hab mal einen Fehler gemacht und 150 Euro für Haushaltswaren vergessen – die Bank hat meinen Antrag abgelehnt. Hatte ich dann 3 Wochen lang Kontoauszüge gesammelt, alles mit Farben markiert und einen Brief geschrieben. Hab’s dann geschafft. 😊 Wichtig: Seid geduldig, und macht’s sauber. Es lohnt sich!

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    Lukas Vaitkevicius

    Dezember 24, 2025 AT 10:59

    Ich hab die Haushaltsrechnung gemacht – und dann gesehen: Ich hab 800 Euro für 'Freizeit' ausgegeben. 800! Ich hab 3 Filme gesehen, 2 Bier getrunken und mal Pizza bestellt. Das ist kein Lebensstil, das ist eine Psychotherapie, die ich mir nicht leisten kann. 😭 Die Bank hat mir 400 Euro abgezogen. Ich hab jetzt kein Geld mehr für Luft.

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    Agnes Koch

    Dezember 25, 2025 AT 22:21

    Ich bin aus der Ukraine hierhergezogen und dachte, Deutschland ist das Land der Ordnung. Jetzt seh ich: Es ist das Land der Zahlen, die dich nicht sehen. 😔 Aber ich hab’s geschafft – mit Hilfe einer Nachbarin, die Bankangestellte ist. Sie hat mir gesagt: 'Zeig deine Wahrheit, nicht deine Angst.' Und das hab ich getan. Kredit genehmigt. 🙏

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    María José Gutiérrez Sánchez

    Dezember 27, 2025 AT 18:00

    Die Pauschalisierung der Lebenshaltungskosten ist ein strukturelles Problem, das auf einer veralteten statistischen Grundlage basiert. Die Verbraucherpreisindizes der letzten fünf Jahre zeigen eine deutliche regionale Disparität, die von den Banken nicht angemessen berücksichtigt wird. Es wäre wünschenswert, wenn die BaFin eine standardisierte, dynamische Anpassung der Pauschalen einführen würde, basierend auf Echtzeitdaten aus den regionalen Verbrauchsstudien.

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    Andreas Tassinari

    Dezember 28, 2025 AT 04:05

    Die 35%-Regel ist nur ein Richtwert. In der Praxis nutzen viele Banken den Debt-to-Income-Ratio (DTI) mit einem maximalen 40%-Schwellenwert für hochbonitäre Kreditnehmer – besonders wenn Eigenkapital >20% vorliegt. Die Pauschalen sind ein Risikomanagement-Tool, kein Maßstab für Lebensqualität. Wenn du deine Ausgaben dokumentierst und ein 20%+ Eigenkapital hast, kannst du oft eine individuelle Prüfung erwirken. Sprich mit deinem Berater – nicht mit dem Chatbot.

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    Christof Dorner

    Dezember 29, 2025 AT 02:28

    Die Haushaltsrechnung ist ein notwendiges Instrument zur Vermeidung von Systemrisiken. Die Banken sind nicht verpflichtet, individuelle Lebensumstände zu berücksichtigen, da dies die Risikobewertung unkontrollierbar machen würde. Die Verwendung von Pauschalen ist gesetzlich abgesichert und basiert auf Bundesstatistiken. Kritik an dieser Methode ist emotional, aber nicht ökonomisch fundiert.

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    Marcel Menk

    Dezember 30, 2025 AT 19:19

    Wusstet ihr, dass die Banken mit der BaFin zusammenarbeiten, um euch zu kontrollieren? Die KI-Systeme speichern eure Kontoauszüge und vergleichen sie mit dem VPI – aber sie wissen auch, ob ihr bei Amazon gekauft habt oder in der Kneipe. Die Banken wissen, wie oft ihr Kaffee trinkt. Sie wissen, ob ihr einen Hund habt. Sie wissen, ob ihr euren Partner verlassen habt. Das ist nicht Bonitätsprüfung. Das ist Überwachung. 🕵️‍♂️

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    Alwin Ertl

    Dezember 31, 2025 AT 07:15

    Wer die Haushaltsrechnung nicht versteht, sollte nicht in eine Immobilie investieren. Die Banken haben Recht. Wer 2000 Euro Miete zahlt und 1500 Euro für Essen ausgibt, hat kein Recht auf einen Kredit. Das ist kein Urteil, das ist Mathematik. Wenn du nicht in der Lage bist, deine Ausgaben zu zählen, solltest du nicht kaufen. Punkt.

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    cornelius murimi

    Januar 1, 2026 AT 12:25

    Die Banken sagen, sie wollen Sicherheit. Aber die Wahrheit ist: Sie wollen, dass du 30 Jahre arbeitest, ohne dir ein eigenes Zuhause leisten zu können. Die Pauschalen sind ein Trick, um die Mietwirtschaft am Leben zu halten. Wer wohnt in einer Wohnung, wenn er für 40 Jahre an die Bank zahlt? Die Banken wollen keine Eigentümer – sie wollen Mieter mit Krediten. 😏

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    Heidi Floyd

    Januar 3, 2026 AT 11:26

    Ich hab meine Ausgaben 6 Monate lang mit einem Notizbuch aufgeschrieben – und dann erst gemerkt, wie viel ich für 'Spontankäufe' ausgegeben hab. 120 Euro pro Monat! 😳 Ich hab’s reduziert, und jetzt hab ich den Kredit. Nicht weil ich mehr verdien, sondern weil ich ehrlich war. Danke, Post, für den Schubs! 💖

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    rudi rental

    Januar 4, 2026 AT 07:30

    Ich hab mir ne Eigentumswohnung in Berlin gekauft – mit 10% Eigenkapital, 35% Rate, und einem Kredit, den ich nie zurückzahlen kann. Aber ich hab einen Instagram-Account mit 50k Followern. Die Bank hat gesagt: 'Wir vertrauen deinem Brand.' 🤷‍♂️ #LuxusLeben #Baufinanzierung

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    Angela Westbrook

    Januar 5, 2026 AT 18:15

    Es steht im Text: 'Kontoauszüge der letzten 6 Monate'. Nicht 'ca. 6 Monate'. Nicht 'ungefähr'. Nicht 'ich glaub, das war so'. Es steht: 6 Monate. Und dann noch: 'Zählen Sie alles'. Nicht schätzen. Rechnen. Wer das nicht versteht, sollte erst mal einen Grundkurs in Deutsch machen. 😒

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    conor mckernan

    Januar 6, 2026 AT 14:19

    Ich bin aus Irland hierhergezogen und dachte, Deutschland ist super organisiert. Dann hab ich die Haushaltsrechnung gesehen. Wir haben in Dublin eine Pauschale von 1.400€ – aber die Bank hat 2.100€ angenommen, weil die Mieten höher sind. Hier ist es genau umgekehrt. Das ist nicht fair. Aber es ist halt Deutschland. 😅

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    Erik E. Schürmann

    Januar 8, 2026 AT 08:38

    Die BaFin hat 2023 klargestellt, dass Pauschalen nur dann zulässig sind, wenn sie auf offiziellen, aktuellen Statistiken basieren. Die Verwendung veralteter Daten ist rechtswidrig. Wer eine Bank mit veralteten Pauschalen konfrontiert, kann eine formelle Beschwerde einreichen. Die Bank ist verpflichtet, auf Nachfrage die verwendeten Datenquellen offenzulegen. Es ist kein Verhandlungsspiel – es ist ein Rechtsanspruch.

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