Zwei Bischöfe, zwei Gemeinden und viel Segen

Bischof Auner dankte dem Chor, nachdem dieser zu Beginn des Gottesdienstes das Lied "Kommet her..." gesungen hatte, für diese liebe volle Einladung. Und er wünschte allen
Anwesenden dass sie im Haus Gottes nun "zur Ruhe kommen", wie es in diesem Lied beschrieben ist.

Im Bezug auf das vorgelesene Bibelwort sagte der Bischof, dass das Rühmen des Herrn, im Gegenteil zum Menschenruhm oder der eigenen Leistungen, seinen Ursprung in der Demut
hat. Es ist gut, wenn wir uns rühmen, dass der Vater im Himmel uns kennt.
Wir dürfen Gott rühmen, wie er ist. Er ist der Schöpfer und der Gott der Väter. Er ist der Gott der Liebe, weil er in Christo greifbar war und ist. Er ist das lebendige Wort. Er ist die reine Wahrheit. Er ist allerdings auch nicht berechenbar mit dem menschlichen Verstand. In 2. Mose 3, ab dem 13. Vers beschreibt dies der ewige Gott mit der Aussage: "Ich werde sein, der ich sein werde". Wir wissen aber, er ist getreu und macht letztlich alles wohl, damit die, die an ihn glauben, auch seine Herrlichkeit sehen werden. Rühmen ist auch Vertrauen.
Bischof Vogel sagte, dass es schöner ist, den ewigen Gott zu rühmen, als sich selber. Dabei erwähnte er das rechte Rühmen, wie es bereits Jeremia predigte (Jeremia 9, 22.23).
Er erinnerte an eine Aussage unseres Stammapostels: "Wenn ich Gott erkennen darf, wenn er mir Wort und Gnade schenkt, dann werde ich ganz demütig". Unser Bischof wies darauf hin, dass der Demütige nicht nur Gnade und Vergebung findet, sondern er auch selbst Vergebung übt. Unser Gott ist auch ein Gott der Verheißung und Vollendung. Er vollendet auch uns!

Text und Bilder: WJ