Zwei Bischöfe in Bad Vilbel – und es kehrte Ruhe ein …

„Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den seinen.“ So lautete das Bibelwort aus Hebräer 4, 9.10, mit dem Bischof Vogel am 19. Oktober den Geschwistern aus Bad  Vilbel und Friedrichsdorf  diente. Er war in Begleitung von Bischof Auner und einigen Vorstehern des Bezirkes Bad Homburg.

Es war schon ein besonderes Phänomen, dass es bei der kraftvollen und lebhaften Predigt der beiden Bischöfe um das Thema „Ruhe“ ging und diese spürbar in die Herzen der anwesenden Gottesdienstteilnehmer einzog.

So wie die ersten Menschen der Schöpfung in vollkommener Gemeinschaft mit Gott waren und Ruhe und Sicherheit daraus allgegenwärtig war, so soll es auch in der neuen Schöpfung, dem Ziel des göttlichen Heilsplans einmal wieder sein.  Darauf gilt es sich vorzubereiten und den Willen Gottes und das Wesen Jesu so in seinem Tagwerk zu verinnerlichen, dass wir schon heute daraus zu dieser besonderen Ruhe und Sicherheit im Glauben und Handeln gelangen. Dieses Ziel erläuterten die Bischöfe in ihrer Predigt anhand vieler Beispiele und Situationen.

Der aus beiden Gemeinden gebildete Chor unterstrich diese Gedanken in seinen Liedern.