Kurzchronik der Gemeinde



1954

In einem Wohnzimmer beginnt die Geschichte der Gemeinde Frankfurt-Zeilsheim: Knapp zwei Dutzend Mitglieder aus dem kleinen Stadtteil haben zunächst die Kirche in Höchst besucht. Am 14. Januar 1954 treffen sich die Gläubigen zu ihrem ersten Gemeindeabend auf heimischen Boden: bei einer Familie im Braunschweiger Weg. Doch das Wohnzimmer wird schnell zu klein. Keine drei Monate später bezieht die Truppe ein neues Domizil: Sie hat sich im Kolleg der Gaststätte "Zum Löwen" eingemietet und feiert am 4. April 1954 den Einweihungsgottesdienst.

1955

Noch ist die kleine Schar keine offizielle Gemeinde. Das änderte sich am 12. Januar 1955: Die Leitung des Kirchenbezirks Frankfurt ernennt den bisherigen Stützpunkt zur eigenständigen Gemeinde. Deren Leitung als Vorsteher übernimmt der Priester Karl-Ludwig Reif.

1957

Schlag auf Schlag geht's voran: Nach der Kneipe wird eine alte Schmiede zum neuen Kirchenlokal. Der Vorsteher hat den Mietvertrag für das Gebäude in der Klosterhofstrasse an Land gezogen. Und die Gemeinde hat freudig Hand angelegt, um die Werkstatt in ein Gotteshaus umzubauen. Bischof Weine weiht das Kirchlein am 25. Juli 1957 ein.

1964

Die Gemeinde wächst und gedeiht. Mittlerweile zählt die kleine Schar 64 Seelen. Davon sind elf Kinder. Um die Zeilsheimer kümmern sich drei Seelsorger.

1969

Im Laufe des Jahres 1969 kauft die Gemeinde das Grundstück neben der Kirche, auf dem eine Scheune steht. Zur gleichen Zeit kündigte der Vermieter den Vertrag für die frühere Schmiede.

1972

Die Gläubigen müssen ihr Kirchlein in der Klosterhofstrasse räumen. Am 2. Juli 1972 drückt die Gemeinde erstmals die Schulbank. Ein Klassenzimmer in der Behelfsbaracke der Käthe-Kollwitz-Schule dient vorerst als Versammlungsraum.

1976

Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Gründung besitzt die Gemeinde Zeilsheim ihr erstes eigenes Gotteshaus: Am 18. März 1976 weiht Bezirksältester Hans Wagenrad den Neubau in der Klosterhofstrasse, der auf dem Scheunen-Grundstück neben der alten Schmiede entstanden ist.

1979

Mit fünf Mitstreitern hatte der Gemeinde-Chor 1954 seine Stimme erhoben. Als Trio erlebt die Instrumental-Gruppe 1979 ihren Auftakt und entwickelt sich bald zu einem acht-köpfigen Ensemble.

1986

Am 16. November 1986 geht für die Gemeinde Zeilsheim eine Epoche zu Ende: Nach 31 Jahren als Vorsteher geht Priester Reif in den Ruhestand. Priester Günter Metz wird zum Nachfolger berufen.

1987

Fast genau ein Jahr später übernimmt Priester Metz die Leitung der Gemeinde Höchst. Zum Zeilsheimer Vorsteher wird am 29. November 1987 der damalige Priester und spätere Evangelist Siegfried Fröhlich gesetzt. Drei Brüder stehen ihm zur Seite.

1989

Apostel Freudenberg besucht die Gemeinde in diesem Jahr. Zum ersten Mal dient ein Apostel in der Gemeinde Zeilsheim!

1990

In diesem Jahr wird Bischof Wend zum Apostel ordiniert. Auch er dient dann den Zeilsheimer Geschwistern. In der Adventszeit 1990 gibt der verstärkte Chor ein Konzert. Dabei wirkt auch der Zeilsheimer Kinderchor mit.

1993

Am Ende der Zeilsheimer Straße "Pfaffenwiese", der schönsten Kastanien-Allee Frankfurts, befindet sich die Jahrhunderthalle. In diesem Jahr zu Pfingsten gehen die Augen der Geschwister aus aller Welt dorthin. Stammapostel Fehr hält einen Gottesdienst in der Jahrhunderthalle; zugegen sind fast alle Apostel der Erde. Der Gottesdienst wird nach Europa und Afrika übertragen.

1996

Goldene Hochzeit feiern Priester i. R. Reif und seine Frau Marianne mit den Zeilsheimern. Den Segen spendet Bischof Corvinus.

1997

Erstmals dient Bischof Opdenplatz den Zeilsheimer Geschwistern.

2003

Zuständig für den Arbeitsbereich Hessen-Süd ist Apostel Kreuzberger. Er hält einen Gottesdienst in Zeilsheim. In seiner Begleitung ist Bischof Vogel.

2004

Bischof Vogel dient im Jahre 2004 zweimal in der Gemeinde Zeilsheim.

2005

Das Jubiläumsjahr! Fünfzig Jahre sind durchschritten, die angefüllt waren mit Freude und Frieden.
Die Gemeinde Zeilsheim feiert zwei Tage das Jubiläum am 4. und 5. Juni. Eine "Offene Tür" mit vielfältigen Darbietungen steht am Samstag auf dem Programm: Chorgesang, Instrumentalmusik, Kinderchor, Filmaufführung, Diashow, Bibelausstellung.
Auch der katholische Pfarrer Zeilsheims, Mitglieder des Geschichtsvereins und der Landtagsabgeordnete Gerling sind anwesend. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Am Sonntag hält Bischof Vogel den Festgottesdienst.

2006

Apostel Koberstein besucht die Geschwister der Gemeinde Zeilsheim.

2008

Evangelist Fröhlich, der Vorsteher der Gemeinde Zeilsheim, geht in den Ruhestand. Für ein Jahr übernimmt Ev. Astheimer, der Vorsteher der Gemeinde Frankfurt-Höchst, die zusätzlichen Aufgaben in der Gemeinde Zeilsheim.

2009

Priester Zimmermann wird durch Bezirksapostel Koberstein beauftragt, die Gemeinde Zeilsheim zu leiten.

2010

Anläßlich einer Goldenen Hochzeit besucht Apostel Opdenplatz die Gemeinde.
In diesem Jahr wird die Gemeinde Hattersheim geschlossen. Einige der Geschwister kommen zur Gemeinde Zeilsheim.

2012

Apostel Opdenplatz dient in der Gemeinde und versiegelt zwei Seelen.
Die Gemeinde Hofheim wird aufgelöst; deren Geschwister werden durch Bischof Vogel der Gemeinde Zeilsheim zugeführt.