Heilige Versiegelung und Vorsteherwechsel in F-Ost

Am Mittwoch, den 12.09.2018, besuchte Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde Frankfurt-Ost. Er spendete das Sakrament der Heiligen Versiegelung und beauftragte Bezirksevangelist Peter Blum vorübergehend mit der Leitung der Gemeinde.

Grundlage für den Gottesdienst, an dem auch die Gemeinde Neu-Isenburg teilnahm, war das Bibelwort aus Apostelgeschichte 6,8: "Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk."

Auf das Lied der Sänger "Gott ist da..." eingehend , bekräftigte der Apostel, dass Gott immer da ist: "Auch jetzt im Gottesdienst ist er da und er sieht auch dich, der du meinst, von niemandem beachtet zu werden", so der Apostel.

Einleitend griff der Apostel einen Gedanken von Bezirksapostel Storck auf, der im Gottesdienst in Frankfurt-Nord von der zur Zeit herrschenden Trockenheit gesprochen hatte. Wichtig sei, dass in den Zeiten der Trockenheit ein hoher Grundwasserspiegel vorhanden sei. Der "Grundwasserspiegel des Glaubens", so der Apostel, sind die 10 Glaubensartikel. Es ist lebenswichtig für den Glauben, diese zu kennen und sich mit ihnen zu beschäftigen und sie zu verinnerlichen. Stephanus, von dem das Textwort berichtet, war von den Aposteln zum Dienst im Werk des Herrn berufen worden. Er hatte eine besondere Ausstrahlung durch seine innige Verbindung zu Gott. Furchtlos bezeugte er die Auferstehung Jesu Christi vor dem Hohen Rat und gab ein beeindruckendes Bekenntnis seines Glaubens ab.

Jeder Amtsträger, aber auch jeder Bruder und jede Schwester, so stellte der Apostel heraus, sind dazu berufen zu dienen - auch, indem sie ihren Glauben bekennen. Trotz aller Widrigkeiten und schwieriger Verhältnisse sollen der Glaube und die Liebe durch das Handeln sichtbar werden.

Nach der Predigt empfingen zwei Seelen die Gabe des Heiligen Geistes. Der bisherherige Vorsteher der Gemeinde Frankfurt-Ost, dessen Familie zwischenzeitlich den Wohnort wechselte, wurde von seinem Auftrag entbunden. Bezirksevangelisten Blum  erhielt den Auftrag, die Gemeinde interimsweise zu leiten, bis im Dezember ein neuer Vorsteher gesetzt wird.

Bericht und Bilder: W. Jaeth