Gottesdienst - Apostel Opdenplatz in Frankfurt West für Taunusgemeinden

(F-West, 19.01.17) Für die Gemeinden des Taunus und Hochtaunuskreises hielt Apostel Opdenplatz am Donnerstag, dem 19.01.2017 einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Frankfurt West. Es war der letzte Gottesdienst in diesem Kreis  vor der Zusammenlegung der Bezirke Frankfurt und Bad Homburg am Sonntag 22.01.2017.

Als Textwort lag das Wort aus Offenbarung 19, 7 „Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben! denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet.“ zugrunde.

Der Apostel erläuterte, dass wir  schon hier auf Erden viel Ursache haben, fröhlich zu sein. Die größte Fröhlichkeit steht uns aber noch bevor: Am Tag des Herrn, wie es in dem Bibelwort verheißen ist.
Zu dieser Hochzeit sind wir alle geladen, nicht als Gäste, sondern als Braut des Herrn!
Aber wir brauchen uns nicht erst dann zu freuen. Genau wie eine Braut sich bereits in der Vorbereitung auf die Hochzeit freut und alles dafür tut, dass ein wunderbares Fest gelingen kann, haben wir Grund und Ursache uns bereits jetzt zu freuen. Diese Freude in der Vorbereitung darf und soll man uns aber auch anmerken und damit ehren und rühmen wir Gott unserem himmlischen Vater.

Wie freuen wir uns in dem Herrn? Zunächst einmal im Gebet. Es wird wohl keinen geben, der ernsthaft den himmlischen Vater ehren will, aber nicht betet. Auch durch unsere Dankbarkeit können wir den Herrn rühmen. Es gibt vielleicht welche, die nicht so recht wissen, wofür sie danken sollen. Darauf gibt es nur eine Antwort: Für alles!

Unserer Freude Ausdruck verleihen können wir in der Nachfolge, durch Mitarbeit durch gemeinsames Gestalten und gegenseitige Anteilnahme in der Gemeinde und unser Opfer. Auf allem ruht der Segen Gottes, der Jesus Christus, seinen Sohn, auf die Erde gesandt hat, um die Menschen zu erlösen. Können wir angesichts solch unermesslicher Liebe, Gnade und Barmherzigkeit nicht fröhlich sein? Im Gottesdienst wird uns stets neu Trost, Aufmunterung, Kraft und Stärkung angeboten, dort erhalten wir Frieden, frischen Mut und Freude, dort finden wir uns im Gebet und in der Mitarbeit.

Auch in der Gemeinde lasse sich noch viel mehr Freude erleben, wenn wir jeden einzelnen so annehmen wie er ist, statt über den anderen zu reden, wenn wir uns mit dem anderen freuen können, statt auf dessen Freude neidisch zu sein, wenn wir gemeinsam Aufgaben übernehmen, statt zu schauen, was ein anderer vielleicht versäumt hat. Wir wollen uns bewusst sein: Gott hat uns zusammengebracht, um uns gemeinsam in das Reich Gottes zu führen, dann wollen wir uns gegenseitig helfen und unterstützen, damit wir auch gemeinsam die Hochzeit im Himmel erleben können. Wir wollen niemandem aus dem Weg gehen, sondern aufeinander zugehen. Dann macht Gemeinschaft auch richtig Spaß.

Wer Gottes Gnade achtet und annimmt, darf ein erfülltes, glückliches, zufriedenes, ja ein reiches Leben führen. Sorgen und Lasten, Versuchungen und Anfechtungen, Krankheit, Leid und Trauer bleiben zwar nicht aus, aber die Gnade Gottes verleiht uns stets neue Kraft zum Tragen, gibt neu Hilfe, neu Segen. Wer das erlebt, hat Anlass, Gott zu loben und sein Leben lang fröhlich zu sein.

Auch die drei Bezirksämter, die noch einmal zu einem Predigtbeitrag aufgerufen wurden unterstrichen und ergänzten die Gedanken des Apostels.
Das Bläserensemble und der Bezirkschor umrahmten den Gottesdienst mit Liedern die  Freude und den Ruhm Gottes zum Ausdruck brachten.

 

Text: R. Hoffmann