Die Entwicklung der Gemeinde Frankfurt-Praunheim

1919:

Gäste aus Praunheim werden erstmals zum Gottesdienst eingeladen

1920:

Erste Gäste erhalten die Heilige Versiegelung

1928:

Für Praunheim empfängt Bruder Steinert das Diakonenamt

18.11.1928:

Praunheim wird eigenständige Gemeinde. Versammlungsort ist ein Klassenzimmer.

1931:

Gemeinde bereits auf 105 Seelen angewachsen

1935:

Gründung des Kirchenchores

14.03.1937:

Eigene Kirche wird eingeweiht, Gemeinde Rödelheim wird integriert

1975:

Kirchenanbau schafft Platz für Kindersaal + Nebenräume

1978:

Gemeinde feiert 50 jähriges Bestehen

1990:

Gemeinde Sossenheim wird integriert

2002-2004:

Kirche wird grundlegend saniert und umgebaut zu Verwaltungssitz der Gebietskirche. Kirchenneubau für Gemeinde Praunheim.

06.10.2004:

Weihe der neuen Kirche durch Bezirksapostel Wend

24.08.2005:

Der langjährige Gemeindevorsteher, Hirte Dieter Becker, tritt in Ruhestand

04.01.2006:

Hirte Peter Roß wird als neuer Gemeindevorsteher beauftragt  
21.06.2006: Apostel Koberstein macht Antrittsbesuch in der Gemeinde  
03.08.2008: Bezirksapostel Wend besucht überraschend die Gemeinde und führt eine Taufe durch  
23.11.2008: Gemeinde Praunheim feiert 80-jähriges Gemeindebestehen  
2009: Gemeinde Praunheim ist Gastgemeinde für den einmal monatlich stattfindenen Englisch-Gottesdienst  
17.06.2010: Apostel Opddenplatz macht Antrittsbesuch in der Gemeinde  
19.12.2010: Gemeinde Praunheim begeht 75-jähriges Bestehen des gemischten Chores mit einem Adventskonzert  
01.09.2011: Hirte Peter Erler wird als neuer Gemeindevorsteher beauftragt  
09.11.2014: Die Gemeinde feiert einen "Jubiläums-Gottesdienst" zum 10-jährigen Neubau-Juliläum mit Freunden und Gästen sowie mit der Partnergemeinde Maulbronn  
15.10.2017 Priester Thomas Köth wird als neuer Vorsteher für die Gemeinde beauftragt, da Hirte Erler in den Ruhestand tritt.

 

Kurzchronik

Die ersten Gäste aus Praunheim wurden 1919 von neuapostolischen Glaubensgeschwistern aus Bockenheim zum Gottesdienst in die Kirche in der Moltkeallee 47 (Gemeinde F-West) eingeladen. Die Begeisterung für den neuapostolischen Glauben, die Jesu- und Apostellehre erfasste die eingeladenen Gäste, welche dann im Jahr 1920 in die Gemeinde aufgenommen wurden und wenig später auch das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfingen.

Die Freude, zum Glauben gekommen zu sein, veranlasste sie, Freunde, Verwandte und Bekannte zu den Gottesdiensten einzuladen. Die Amtsträger der Gemeinde F-West, besonders der Gemeindeälteste Georg Schall - ab 2. 9.1923 Apostel - und der Bezirksälteste Wilhem Glück betreuten anfänglich die noch "jungen" Geschwister.

Als erster Amsträger für Praunheim empfing Bruder Steinert 1928 das Diakonenamt. Da die Zahl der Mitglieder stetig wuchs, wurde Praunheim ab November 1928 zu einer eigenständigen Gemeinde erklärt. Als erste Versammlungsstätte diente ein Klassenzimmer einer Schule in Alt-Praunheim. Dort wurde am 18.11.1928 der erste Gottesdienst durch den Gemeindevorsteher, Bischof Leonhard G. Vorherr gehalten. Ihm zur Seite standen neben dem Diakon Steinert noch einige Amtsträger der Gemeinde F-West. Die Arbeit der Amtsträger war so erfolgreich, dass Ende 1931 bereits 105 Seelen gezählt werden konnten. Zu dieser Zeit wurde die Gemeinde von einem Evangelisten und drei Diakonen betreut.

1935 wurde der Kirchenchor gegründet. Bald wurde auch der Klassenraum viel zu eng und Apostel Buchner veranlasste den Bau einer eigenen Kirche, die am jetzigen Standort am 14.3.1937 eingeweiht werden konnte. Gleichzeitig wurde die Gemeinde F-Rödelheim integriert. Erwähnenswert ist, dass in den Kriegsjahren sämtliche neuapostolischen Kirchen zerstört wurden - mit Ausnahme der Kirche in Praunheim.

Die Gemeinde zeigte eine gesegnete Entwicklung. Das Einzugsgebiet dehnte sich sogar bis auf den Vordertaunus aus. Nach und nach gingen so mehrere Gemeinden aus Praunheim hervor: z.B. Eschborn, Schwalbach, Mammolshain, Königstein.

Ein besonderer Festgottesdienst fand am 21.12.1958 statt: Stammapostel Bischoff besuchte die Gemeinde.

In 1975 brachte ein Erweiterungsanbau einen kleinen Saal für den Kindergottesdienst, ein Ämterzimmer sowie eine Verbesserung der sanitären Anlagen.

Im 50-jährigen Jubiläumsjahr 1978 zählte die Gemeinde 180 Seelen.

Im Dezember 1990 wurde die Gemeinde Sossenheim aus Platzgründen der Gemeinde angeschlossen.

Der letzte Gottesdienst in der alten Kirche fand am 28. Juli 2002 statt. Seit Oktober 2002 wurde die bisherige Kirche grundlegend saniert und umgebaut und einer neuen Nutzung zugegeführt. Seit Oktober 2004 befindet sich dort die Verwaltung der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland. Angrenzend wurde für die Gemeinde ein neues Gotteshaus gebaut. Am 6. Oktober 2004 fand Einweihung statt.

Während der fast 2-jährigen Bauphase besuchte die Gemeinde die Gottesdienste in einem gemieteten Saal im Bürgertreff Westhausen.

Am 6.10.2004 konnte das neue Gotteshaus in einem Festgottesdienst von dem Präsidenten der Gebietskirche, Bezirksapostel Dr. Hagen Wend, feierlich eingeweiht werden. Kurz darauf veranstaltete die Gemeinde gemeinsam mit der Kirchenveraltung am 09.10.2004 unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit einen "Tag der offenen Tür", zu dem der Bezirksapostel die Eröffnungsansprache hielt.

Apostel Koberstein machte am 21.06.2006 seinen "Antrittsbesuch" in der Gemeinde, Bezirksapostel Wend überraschte die Gemeinde am 03.08.2008 und führte eine Taufe durch. Apostel Opdenplatz besuchte Praunheim erstmals am 17.06.2010.

In der Zwischenzeit haben in der aktiven und lebendigen Gemeinde Praunheim viele Ereignisse stattgefunden. So wurden einige Kinder geboren, es gab Zuzüge und auch Wegzüge, freudige und auch traurige Anlässe.

Seit Oktober 2017 wird die Gemeinde vom Gemeindevorsteher, Priester Thomas Köth, vier weiteren Priestern und zwei Diakonen seelsorgerisch betreut.