Der „Weltgebetstag der Frauen“ blickt auf die Philippinen

04.03.2017, Bad Vilbel. Am ersten Freitag im Monat März trafen sich wieder Millionen Christen/-innen aller Konfessionen auf der ganzen Welt um gemeinsam zu beten, Ökumene und praktische Solidarität zu üben. In Bad Vilbel beteiligten sich fast 100 Teilnehmer der ortsansässigen christlichen Gemeinden - darunter auch der neuapostolischen Gemeinde - am Gottesdienst zum "Weltgebetstag der Frauen",  der dieses Jahr in der katholischen Gemeinde St. Marien in Dortelweil stattfand. Ziel des Weltgebetstags der Frauen ist es, konfessionsübergreifend Armut, Ausbeutung und Diskriminierung aufzuzeigen und Solidarität zu üben, unter anderem auch mit Spenden. Dieses Jahr standen die Philippinen im Focus, das einzige asiatische Land mit einer christlichen Bevölkerungsmehrheit.

"Was ist denn fair?", so lautete das diesjährige Leitmotiv – dazu stand das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg aus Matthäus 20, 1-16 im Mittelpunkt des Gottesdienstes.

Im vergangenen Quartal hat sich das WGT-Vorbereitungsteam mit der Lage der Menschen in dem Pazifikstaat befasst, insbesondere mit den Problemen der Frauen: der Ausbeutung philippinischer Hausangestellter, der alltäglichen Not oder den Folgen des Klimawandels. Von einzelnen Schicksalen erzählten Texte, die im Verlauf des Gottesdienstes in Form eines Interviews vorgetragen wurden.  In Bad Vilbel wurden die Gedanken zu dem Thema durch viele gemeinsame gesungene Lieder unterstrichen. Anschließend waren alle  Teilnehmer zum gemeinsamen Essen ins Gemeindezentrum eingeladen, zu dem viele Frauen philippinische Gerichte vorbereitet hatten. Es folgte eine Präsentation über das Land mit seiner Geschichte und Entwicklung bis in die heutige Zeit. Ein inzwischen zur Tradition gewordener meditativer Kreistanz, an dem Jung und Alt teilnahmen, beendete den Abend.

Foto: Das Titelbild zum Weltgebetstag 2017 mit Bildtitel "A Glimpse of the Philippine Situation" von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa,

Titelbild © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Autor: R. Hoffmann