Das Jahr mit großem Segen beendet

(F-Ost, 31.12.16) Am letzten Tag des Jahres hielt Apostel Opdenplatz den Gottesdienst zum Jahresabschluss  in der Gemeinde F-Ost. Eingeladen waren auch die Gemeinden Fechenheim und Sachsenhausen. In diesem Gottesdienst wurde ein Priester in den Ruhestand versetzt und der Apostel ordinierte für die Gemeinde F-Ost zwei Diakone. Auch für die seelsorgerische Betreuung der englischsprachigen Geschwister wurde ein Evangelist aus der Gemeinde als Nachfolger des mittlerweile im Ruhestand befindlichen Priesters beauftragt.

Auf das Lied des Chores "Wieder geht ein Jahr zu Ende..." eingehend sagte der Apostel, dass ein Silvestergottesdienst ein besonderes Gepräge hat. Man nutzt die letzten Tage des Jahres um Rückschau zu halten. Besondere Dankbarkeit empfindet dabei der, der erkennt, dass der ewige Gott auch in schweren Zeiten geholfen hat. Bei Gott ist die Sichtweise anders als bei den Menschen. Er sieht nicht nur eine Seite einesBuches wie der Mensch, wenn er hineinschaut. Er sieht alles!
Ob in der diesseitigen, oder jenseitigen Welt - Gott ist überall gegenwärtig. Auf ihn ist Verlass. Darum steht, besonders an solch einem Abend, das Bedürfnis im Vordergrund Gott zu danken.
 
Auf das Textwort eingehend erklärte Apostel Opdenplatz, dass Apostel Paulus einen guten Kampf gekämpft hat, weil es ein Kampf für den Glauben war. Auch wenn man nicht alle guten Vorsätze erfüllt hat, war es doch ein guter Kampf der gekämpft wurde, denn er wurde mit Gott und dem Opfer Christi gekämpft.

Den Glauben behalten! Dazu schrieb Apostel Paulus an die Galater: "Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss" (Galater 5,5). Es gilt der Glaube, der durch die Liebe tätig wird. Der Apostel berichtete, dass er auf der Fahrt nach Frankfurt, unterschiedliche Wetterverhältnisse erlebt hat, heller Sonnenschein, dichter Nebel und Dunkelheit . So ist das auch im Leben. Ob Höhen oder Tiefen, Licht oder Dunkel - Der Herr ist bei denen, die ihm vertrauen!

Der Priester, der in diesem Gottesdienst in den Ruhestand versetzt wurde, erwähnte in seinem Predigtbeitrag, dass Gott jeden durch unterschiedliche Verhältnisse geführt hat. Wenn man dabei einen guten Kampf gekämpft hat, war man erfolgreich. Kraft zum Kämpfen bekommt man, wenn man in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet geblieben ist. Der Priester sprach davon, was er im ersten Gottesdienst den er in F-Ost besuchte, empfunden hat: Er war begeistert von dem Gesang des Chores zum Lobpreis Gottes. Das war der Impuls zum Bleiben.

Ein abschließender Gedanke des Apostels war, dass das Gegenteil eines guten Kampfes ein schlechter Kampf ist. Ein schlechter Kampf ist der, wenn man dem lieben Gott seinen Lebenslauf diktieren will, wenn man den falschen Feind bekämpft.

Text und Bilder: WJ