Bezirksapostel Koberstein besucht Bad Vilbel

Bad Vilbel, 13.12.2017
Zum Gottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein waren die Gemeinden Bad Vilbel, Echzell-Bingenheim, Friedberg, und Friedrichsdorf sowie alle Vorsteher des Bezirkes Frankfurt nach Bad Vilbel eingeladen. Als Predigtgrundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Jesaja 42,9: „Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich’s euch hören.“, welches Stammapostel Jean-Luc Schneider vor kurzem in Lübeck gewählt hatte.
Bezirksapostel Koberstein betonte zu Beginn seiner Predigt, dass er sich in der jetzigen Adventszeit mit den verschiedenen Situationen der Menschen beschäftige, da nicht jeder Anlass hat, sich uneingeschränkt auf diese besinnliche Zeit zu freuen. Manch einer sei alleine oder in schwierigen Lebenssituationen und vermisse die Freude, die andere in diesen Tagen in den Familien erleben können. Oft lägen Freud und Leid nahe beisammen, wie es auch die eingeladenen Gemeinden im ablaufenden Jahr besonders erlebt hätten. Er wies darauf hin, dass wir gerade an solche gedenken mögen und in den Gemeinden füreinander da sind.  Es besteht die Gefahr, so sagte er, dass man in leidvollen Tagen dazu neigt, den Segen Gottes zu vermissen. Er riet dazu man möge einmal seine Definition von Segen überprüfen.  Segen sei vor allem, dass man gerade in schweren Situationen immer noch die Kraft aufbringen könne im Glauben fest zu bleiben und den Mut nicht zu verlieren.
Auf das Bibelwort bezogen, erläuterte er, dass auch die Menschen damals vor allem den Glauben an die Verheißungen aufrechterhalten mussten. Auch wenn alles zuvor verkündet war, waren es oft wenige, die bis zur Erfüllung der Verheißung daran festhielten. So ist es auch heute die besondere Aufgabe, die Verheißung der Wiederkunft Christi zu bewahren. Den Zeitpunkt der Erfüllung kennen wir nicht, aber Gott unser Vater wird es denen, die daran festhalten verkünden. Keiner kann einen Countdown einstellen, damit er weiß, wann Jesus kommt. Christus kommt wieder, so sicher wie Tag und Nacht, so sicher wie er das selbst vorhergesagt hat. Entscheidend ist, dass man bereit ist für seine Wiederkunft und die Verheißung im Glauben aufrecht erhält.

Der Segen wurde auch fühl- und sichtbar im Erleben der Sakramentshandlungen in der Feier des Heiligen Abendmahls und der Versiegelung eines Kleinkindes mit dem Heiligen Geist.

Der besonders „familiäre“ Rahmen des Bezirksapostel-Gottesdienstes in einer kleineren Gemeinde wird sicher besonders nachwirken und Segensspuren hinterlassen. Ein jeder, der das miterlebt hat, kann seinen Teil dazu beitragen. Dazu ermunterten u.a. auch der mitdienende Apostel Gert Opdenplatz und Bezirksvorsteher Lothar Basche.

Ein Chor der eingeladenen Gemeinden und das Flötenensemble der Gemeinde Bad Vilbel umrahmten den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss wurde noch ein Gruppenfoto mit den Vorstehern des Bezirkes zur Erinnerung erstellt.
Text: RH
Fotos: Jessica Krämer