Bezirksältester hält Aufnahme am Muttertag

(08.05.05, F-Südwest) Bezirksältester Fritz Nicolaus begann den Gottesdienst mit dem Gedanken, dass man sein Herz doch weit auf machen soll. Wenn es eng ist, dann muss man genau zielen, aber wenn es weit auf ist, dann kann man viel aufnehmen.

Dann verglich er das Geschehen, als Abrahams Knecht ausgezogen war um für Isaak eine Frau zu suchen, mit der heutigen Zeit. Wie Abraham, der Vater, seine Knechte schickte, so ist auch unser himmlischer Vater, und sendet die Apostel, aus. Ganz wichtig war, dass Laban Platz hatte für den Knecht um ihn aufzunehmen. Er hatte Raum gemacht!

 
Ein anderes Bild aus damaliger Zeit stammt von Elisa. Er bekam von einer Frau ein Zimmer zur Verfügung gestellt. Das war frei von Gerümpel. Auch sie hatte Raum gemacht.
 
Wenn wir Raum schaffen, dann hat Jesus Platz in unserem Herzen. Wie schaffen wir, dass er sich bei uns wohl fühlt? Wer ihn liebt, der wird sein Wort halten und den wird der Vater lieben.
 
Dann diente Gemeindeevangelist Peter Erler mit. Zum Wechsel sang der Chor das Lied "O wunderbare Liebe" (Chormappe 128, Strophe 2). Auf die Stelle "Rott' aus die bösen Triebe"ging Gemeindeevangelist Erler ein und sagte, dass man erst mal erkennen muss was nicht gut ist. Wenn man einen Stein weg nimmt, dann findet man darunter Gewürm, das sind nicht Gedanken von Gottes Geist. Aber wenn dann Licht darauf fällt, dann verflüchtigt sich das Gewürm sehr schnell.
 
Bezirksältester Nicolaus ergänzte den Gedanken damit, dass, wenn mal ein Stein zu groß ist und man ihn nicht alleine wegräumen kann, dann soll man ruhig mal den Herrn, unseren Gott, loben! In Jericho brachte der Lobgesang nicht nur einen Stein, sondern eine ganze Mauer zum Einsturz.
 
Vor kurzer Zeit wurde in der Gemeinde Frankfurt-Höchst 50-jähriges Bestehen gefeiert. Wenn die Fundsachen, die dort in so manchem Gottesdienst liegen geblieben waren, nicht nach einer gewissen Zeit weg geräumt worden wären, dann hätte man dort heute keinen Platz mehr um Gottesdienste zu halten. Beim Aufräumen hilft das Opfer Christus und der Heilige Geist. Es ist nicht alles nur Theorie, sondern auch Realität, und wir müssen es versuchen und die Arbeit anpacken.
 
Bei der Aufnahme von Monika Klein legte Bezirksältester Nicolaus ihr den Gedanken, dass sie doch möglichst viele geistige Schätze sammeln soll, tief ins Herz hinein.
 
Zum Abschluss des Gottesdienstes sangen die Kinder ein Lied, das an ihre Mütter gerichtet war, und jede bekam eine Rose von den Kindern überreicht.