Überblick über die Geschichte der Gemeinde Frankfurt-Höchst

1908

Priester Frank erhielt durch Apostel J. G. Bischoff den Auftrag, in Höchst am Main eine Gemeinde zu gründen.

In einem angemieteten Raum der Gotenstraße 11 versammelten sich am 21. Januar 1909 erstmals die 16 Mitglieder mit ihrem Vorsteher, Priester Frank zum Gottesdienst.

1914 - 1921

Von Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 bis in das Jahr 1921 konnten in Höchst am Main keine Gottesdienste abgehalten werden. Die Gemeinde besuchte während dieser Zeit die Gottesdienste in Frankfurt, Moltkeallee, heute Hamburger Allee.

1922

Die zweite Versammlungsstätte befand sich in Nied am Main, Feldbergstraße 12 (heute Am Rosenberg), in einer kleinen Druckerei. Als Vorsteher wurde Priester Fischer beauftragt. 1924 zog die Gemeinde in den Mittelweg (heute Gersthoferstraße) in den Tanzsaal des "Bayrischen Hof" um.

1929

Durch das stetige Wachstum der Gemeinde - mittlerweile zählte sie 63 Mitglieder - musste im Jahr 1929 ein größerer Gottesdienstraum gesucht werden. Dieser fand sich im Vorderhaus der Dalbergstraße 2. Ebenfalls im Jahr 1929 wurde Frankfurt-Nied als selbstständige Gemeinde abgezweigt und Priester Friedrich Baum als Vorsteher der 30 Mitglieder zählenden neuen Gemeinde beauftragt. 1930 übernahm Priester Baum auch die Betreuung der Gemeinde Frankfurt-Höchst, die inzwischen auf 84 Mitglieder angewachsen war und 1932 einen neuen Versammlungsraum im Hinterhaus der Dalbergstraße 2 bezog.

Nach der Wiedereingliederung Nieds 1937 betrug die Mitgliederzahl 140.

1948

Am 2. Mai 1948 versetzte Bezirksapostel Emil Buchner Priester Baum in den Ruhestand; Priester Gustav Götz (ab 06.02.1963 Gemeindeevangelist) wurde als neuer Vorsteher beauftragt.

1952 - 1958

In den folgenden Jahren entstanden in drei Ortschaften, die zum Einzugsbereich der neuapostolischen Gemeinde Frankfurt-Höchst gehörten, selbstständige Gemeinden. So wurde
1952 die Gemeinde Hofheim gegründet.
1955 entstand die Gemeinde Frankfurt-Zeilsheim und ab
1958 konnten in Hattersheim regelmäßig Gottesdienste stattfinden.

Endlich, am 21. März 1955, durfte die Gemeinde eine eigene Kirche in der Gebeschusstrasse 26 mit 420 Sitzplätzen beziehen. Bischof Paul Weine weihte die Kirche, Bezirksapostel Gottfried Rockenfelder hielt direkt im Anschluss den ersten Gottesdienst.

Besondere Ereignisse für die Gemeinde waren die Besuche des Stammapostels Bischoff. In seiner Amtszeit hielt er zehn Gottesdienste im Gemeindebereich Frankfurt-Höchst, zwei davon in der Kirche selbst.

1977

Fast 29 Jahre hatte Gemeindeevangelist Götz als Vorsteher gedient, als er am 30.01.1977 in den Ruhestand trat. Ihm folgte Priester Theo Astheimer (1978 Hirte, 1983 Bezirksevangelist, 1987 Bezirksältester für Rüsselsheim).

1982 - 1987

Am 09.04.1982 wurde Priester Dieter Bundt Vorsteher der Gemeinde Frankfurt-Höchst (1982 Hirte, 1987 Bezirksevangelist, 1990 Bezirksältester für Frankfurt). Im gleichen Jahr erfolgte eine gründliche Renovierung der Kirche. Die bislang bestehende Warmluftheizung wurde durch eine moderne Zentralheizung ersetzt. Ein neuer Altar und neue Sitzbänke wurden aufgestellt.

Am 29.11.1987 wurde Gemeindeevangelist Günter Metz als Vorsteher beauftragt.

2000

Seit 04.06.2000 ist Gemeindeevangelist Roland Astheimer mit diesem Auftrag betraut. Im gleichen Monat erfolgte ein Umbau der Kirche, verbunden mit einer Neugestaltung des Kirchenschiffes, des Altars und des Vorraums. Des weiteren ergab sich die Notwendigkeit, die Toiletten die sich zuvor im Untergeschoss befanden, ins Erdgeschoss zu verlegen . Die Garderobe wurde umgestaltet, ein Mutter-Kind-Raum eingerichtet.

Durch die Einrichtung mehrerer kleinerer Nebenräume ist es jetzt möglich, parallel zum Hauptgottesdienst sowohl eine Vorsonntagsschulstunde für Kinder von 4 bis 6 Jahren als auch eine Sonntagsschulstunde für Kinder von 6 bis 10 Jahren anzubieten. Ebenfalls wird regelmäßig einmal wöchentlich eine Stunde Religionsunterricht für Kinder von 10 bis 13 Jahren angeboten. Die Zahl der Sitzplätze mit direktem Blick zum Altar reduzierte sich auf 200.

Während der Baumaßnahmen, die etwa ein Jahr andauerten, besuchte die Gemeinde die Gottesdienste in Frankfurt-Südwest, Hufnagelstraße 39. Am 22. Mai 2001 konnte die Gemeinde ihre umgebaute und renovierte Kirche wieder beziehen. Apostel Kreuzberger hielt den Weihegottesdienst.

2005

Am 21. März 2005 darf nun die Gemeinde Frankfurt-Höchst ein Jubiläum feiern und auf 50 Jahre kirchliche Veranstaltungen in der eigenen Kirche zurückschauen. Die Gemeinde hat derzeit ca. 170 Mitglieder. Dem Vorsteher stehen zur Betreuung der Mitglieder drei Priester und fünf Diakone zur Seite.