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Aktualisiert: vor 1 Stunde 45 Minuten

Ein Beispiel für Treue

1. August 2018 - 0:01
Unter den Gläubigen, die sich durch ihre Treue zu Gott auszeichneten, fallen einem meist Beispiele aus dem Alten Bund ein: Mose, Josua und Kaleb, Daniel, die drei Männer im Feuerofen, David, um nur einige zu nennen. Mit Beispielen aus dem Neuen Testament tut man sich schon etwas schwerer. Dabei gibt es eine Person, die in diesem Zusammenhang unbedingt zu nennen ist: Maria, die Mutter Jesu. Ihr wurde gesagt, sie werde den Sohn des Höchsten gebären, dem Gott den Thron seines Vaters Davids geben werde; er werde König sein und sein Reich werde kein Ende haben. Und dann steht diese Maria eines Tages unter einem Kreuz und muss zusehen, wie ihr Sohn qualvoll sein Leben aushaucht. Anstatt Königtum und Regentschaft auf dem Thron Davids, ein schmähliches Ende wie das eines Schwerverbrechers. Kann man sich vorstellen, was die Mutter Jesu in diesem Moment für Gedanken durchziehen? Aber Maria ließ sich nicht beirren. Sie blieb treu. Sie blieb bei den Jüngerinnen und Jüngern in Jerusalem und wartete mit ihnen auf die Ausgießung des Geistes. Ein Vorbild der Treue. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 15/2018)

Für Jesus Christus begeistern

1. Juli 2018 - 0:01
Das Evangelium fasst das Heilshandeln Gottes in Jesu Geburt, seinem Kreuzestod, seiner Auferstehung und seiner Wiederkunft zusammen. Der Glaube an Jesus Christus und die Wiedergeburt aus Wasser und Geist sind der Weg in die dauerhafte Gemeinschaft mit Gott. Das ist das Evangelium, das ist die gute Nachricht. Dieses Evangelium wollen wir an unsere Kinder und an unsere Nächsten weitergeben. Ja, wir sind als Christen gesandt und erwählt, dieses Feuer weiter­zutragen. Das geht aber nur, wenn das Feuer für Jesus Christus auch in uns brennt. Es muss von unserem Herzen zum anderen Herzen überspringen, sonst funktioniert das nicht. – Wie ist das ganz konkret möglich?
  • Wir wollen uns selbst noch mehr mit dem Evangelium beschäftigen. Das macht uns die Liebe Gottes zu uns Menschen verständlicher und größer.
  • Wir wollen mit unseren Kindern und den Nächsten über das Evangelium ­sprechen. Dann erfahren sie von Gott, unseren Erfahrungen und von unserer großartigen Zukunft.
  • Wir wollen mit unseren Kindern und den Nächsten gemeinsam beten. Im Gebet erleben wir, dass Gott gegenwärtig ist. Gott hört und Gott antwortet.
Das alles kostet manches Mal ein wenig Zeit, Selbstüberwindung und Mühe. Aber bitte helft mit, dieses Feuer weiterzutragen. Nehmt euch Zeit, dieses Feuer den Kindern, den Nächsten weiterzugeben. Die Liebe Gottes zu allen Menschen begeistert uns! Lasst uns auch unsere Kinder und unsere Nächsten von der Liebe Gottes begeistern! Herzliche Grüße und Gottes Segen beim Werben für Jesus Christus, Jean-Luc Schneider Impuls aus: „Unsere Familie“ 13/2018

Ein kleines Wölkchen

1. Juni 2018 - 0:01
Manchmal ist man drauf und dran, den Mut zu verlieren. Man betet, aber es tut sich nichts. So gut wie nichts. Jedenfalls nicht das, was man erwartet. Wie bei Elia, der auf dem Gipfel des Karmel um Regen betet. Er ringt mit Gott, hält den Kopf zwischen den Knien. Einmal, zweimal, dreimal. Jedes Mal schickte er seinen Diener los, um nachzusehen, ob vom Meer her schon Wolken zu sehen seien. Und jedes Mal ist die Antwort: Nichts. Viermal, fünfmal, sechsmal und immer dieselbe Antwort: Nichts zu sehen. Nach dem siebten Gebet kommt der Diener mit der Nachricht: Es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer, wie eines Mannes Hand. Ein harmloses Wölkchen – ist das die Antwort Gottes auf Elias übermenschliche Anstrengung? Ja! Denn aus der kleinen Wolke wird kurz darauf ein gewaltiger Regen. Lass dich bitte nicht entmutigen, wenn deine Gebete scheinbar nicht die gewünschte Wirkung haben! Bleib am Beten und halte Ausschau nach der kleinen Wolke, die dir anzeigt: Die Hilfe kommt! Der Segen kommt! Plötzlich wird er da sein! Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 11/2018)

Den Sonntag feiern

1. Mai 2018 - 0:01
Es ist eine segensreiche Tradition, dass wir als Christen den Sonntag feiern. Wir bekennen uns damit zur Auferstehung Jesu Christi. Innerhalb einer Woche erleben wir manche Ungerechtigkeit, bekommen viel Schlimmes auf der Welt mit. Dann kommen wir am Sonntag zusammen und bekennen: „Jesus Christus ist auferstanden. Er hat den Tod, das Böse, die Sünde überwunden. Er behält das letzte Wort!“ Das ist eine wunderbare Art, die Woche abzuschließen und eine neue Woche zu beginnen. Wir bekennen uns zur Auferstehung der Toten und hoffen auf unsere Verwandlung. Wir warten auf die Auferstehung der Toten und die Verwandlung der Lebenden. Was immer wir erlebt haben, was wir durchgemacht haben, was wir gesehen haben: Unsere Hoffnung gründet auf der Auferstehung Christi. Wir setzen ein Zeichen, wenn wir immer wieder am Sonntag zum Gottesdienst zusammenkommen und in unserem Leben dem Wichtigen den ersten Platz einräumen. Wir bekennen uns zum Guten. Menschen demonstrieren aus verschiedenen Gründen, auch weil sie zeigen wollen: Wir sind mit diesem oder jenem nicht einverstanden. Wir sehen das anders. Als Christen sind wir mit der Ungerechtigkeit, mit der Herrschaft des Bösen nicht einverstanden. Das zeigen wir auch, wenn wir am Sonntag zum Gottesdienst zusammenkommen. Wir glauben an den Sieg des Guten über das Böse. Wir glauben an die Auferstehung Jesu Christi und seine Wiederkunft. Lassen Sie uns so jeden Sonntag feiern. Herzliche Grüße, Ihr Jean-Luc Schneider