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Aktualisiert: vor 2 Stunden 19 Minuten

Konfliktforschung

1. Oktober 2018 - 0:01
Vielen Menschen fehlt der innere Friede. Sie haben keinen Frieden im Herzen. Wahrscheinlich hat jeder schon eine solche Phase in seinem Leben gehabt. Meist macht man dann äußere Faktoren verantwortlich: Mein Chef setzt mich unter Druck. Der Nachbar sucht Streit. Der Haussegen hängt schief. Die Schulden wachsen mir über den Kopf. Ich komme einfach nicht zur Ruhe. An die oft ganz naheliegende Erklärung denkt man erst ganz zuletzt: Man ist im Konflikt mit Gott. In irgendeiner Sache bin ich mit meinem Gott nicht im Reinen. Ich habe einen Wunsch, aber Gott erfüllt ihn einfach nicht. Ich habe einen so tollen Gedanken, aber Gott nimmt keine Notiz davon. Er macht einfach nicht, was ich will. Er verlangt etwas von mir, was mir nicht gefällt und was ich auch nicht einsehe. Seine Gedanken sind andere als meine. Ich verstehe ihn nicht. Das kommt öfter vor, als einem lieb ist. Irgendwann merkt man: Ich habe keinen Frieden, solange ich diesen Konflikt nicht löse. Und ich löse ihn, indem ich mich dazu durchringe, zu Gottes Willen Ja zu sagen. Der einzige, aber garantiert sichere Weg, wieder Frieden zu haben. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 19/2018)

Kommunikationsstörung

1. September 2018 - 0:01
Die Schrift berichtet davon, dass Jesus viele Blinde, Taube und Stumme geheilt hat. Das tat er sehr bewusst: Die Blinden, Tauben und Stummen waren in ihrer Kommunikation mit anderen Menschen eingeschränkt. Wer nicht sehen, nicht hören, nicht reden kann, tut sich schwer, sich mit einem anderen Menschen zu verständigen. Eine Einschränkung mit gravierenden Folgen für die Betreffenden. Kommunikationsstörungen sind heute weit verbreitet. Man kann sich mit seinem Nächsten einfach nicht mehr verständigen. Die Verbindung zum Nächsten in der Gemeinde, in der Familie ist gestört. Man redet nicht mehr miteinander, man sieht den anderen nicht mehr oder übersieht ihn, man kann nicht mehr richtig zuhören, man spricht sich nicht mehr aus, man ist blind, stumm oder taub geworden. Symptome für ein Übel, dessen Ursache Jesus auch benannt hat: die erkaltete Liebe. Aber auch das kann er heilen, indem er die Liebe im Herzen wieder entfacht, damit wir wieder in der Lage sind, eine ungestörte Gemeinschaft in der Ehe, in der Gemeinde, in der Familie zu haben. Lass den Herrn Jesus an deiner Seele arbeiten, er kann dich heilen! Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 17/2018)

Ein Beispiel für Treue

1. August 2018 - 0:01
Unter den Gläubigen, die sich durch ihre Treue zu Gott auszeichneten, fallen einem meist Beispiele aus dem Alten Bund ein: Mose, Josua und Kaleb, Daniel, die drei Männer im Feuerofen, David, um nur einige zu nennen. Mit Beispielen aus dem Neuen Testament tut man sich schon etwas schwerer. Dabei gibt es eine Person, die in diesem Zusammenhang unbedingt zu nennen ist: Maria, die Mutter Jesu. Ihr wurde gesagt, sie werde den Sohn des Höchsten gebären, dem Gott den Thron seines Vaters Davids geben werde; er werde König sein und sein Reich werde kein Ende haben. Und dann steht diese Maria eines Tages unter einem Kreuz und muss zusehen, wie ihr Sohn qualvoll sein Leben aushaucht. Anstatt Königtum und Regentschaft auf dem Thron Davids, ein schmähliches Ende wie das eines Schwerverbrechers. Kann man sich vorstellen, was die Mutter Jesu in diesem Moment für Gedanken durchziehen? Aber Maria ließ sich nicht beirren. Sie blieb treu. Sie blieb bei den Jüngerinnen und Jüngern in Jerusalem und wartete mit ihnen auf die Ausgießung des Geistes. Ein Vorbild der Treue. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 15/2018)

Für Jesus Christus begeistern

1. Juli 2018 - 0:01
Das Evangelium fasst das Heilshandeln Gottes in Jesu Geburt, seinem Kreuzestod, seiner Auferstehung und seiner Wiederkunft zusammen. Der Glaube an Jesus Christus und die Wiedergeburt aus Wasser und Geist sind der Weg in die dauerhafte Gemeinschaft mit Gott. Das ist das Evangelium, das ist die gute Nachricht. Dieses Evangelium wollen wir an unsere Kinder und an unsere Nächsten weitergeben. Ja, wir sind als Christen gesandt und erwählt, dieses Feuer weiter­zutragen. Das geht aber nur, wenn das Feuer für Jesus Christus auch in uns brennt. Es muss von unserem Herzen zum anderen Herzen überspringen, sonst funktioniert das nicht. – Wie ist das ganz konkret möglich?
  • Wir wollen uns selbst noch mehr mit dem Evangelium beschäftigen. Das macht uns die Liebe Gottes zu uns Menschen verständlicher und größer.
  • Wir wollen mit unseren Kindern und den Nächsten über das Evangelium ­sprechen. Dann erfahren sie von Gott, unseren Erfahrungen und von unserer großartigen Zukunft.
  • Wir wollen mit unseren Kindern und den Nächsten gemeinsam beten. Im Gebet erleben wir, dass Gott gegenwärtig ist. Gott hört und Gott antwortet.
Das alles kostet manches Mal ein wenig Zeit, Selbstüberwindung und Mühe. Aber bitte helft mit, dieses Feuer weiterzutragen. Nehmt euch Zeit, dieses Feuer den Kindern, den Nächsten weiterzugeben. Die Liebe Gottes zu allen Menschen begeistert uns! Lasst uns auch unsere Kinder und unsere Nächsten von der Liebe Gottes begeistern! Herzliche Grüße und Gottes Segen beim Werben für Jesus Christus, Jean-Luc Schneider Impuls aus: „Unsere Familie“ 13/2018