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Aktualisiert: vor 1 Stunde 58 Minuten

Gott ist treu

1. Januar 2018 - 0:01
Ein neues Jahr beginnt immer mit Erwartungen: Wie wird das Jahr werden? Was wird es bringen? Man wagt einen Blick in die Zukunft und macht Prognosen, wenn auch unter Vorbehalt. Auch was die Kirche, was die Bezirke und Gemeinden betrifft, gehen wir mit Erwartungen in das neue Jahr – und auch mit vielen offenen Fragen: Wie wird die Entwicklung der Kirche verlaufen? Was können wir tun, um sie zu beeinflussen? Wie geht es weiter? Realistisch betrachtet muss man sagen: Wir können die Zukunft nicht vorhersehen. Auch unsere Möglichkeiten, Entwicklungen zu beeinflussen oder gar zu steuern, sind begrenzt. Aber im Unterschied zu allen menschlichen Unternehmungen haben wir einen unumstößlichen Grund, voller Zuversicht, voller Hoffnung und Optimismus in die Zukunft zu gehen. Der Grund unserer Zuversicht heißt: Gott ist treu! Auf sein Wort ist Verlass. Er erfüllt seine Verheißungen. Er steht zu seinen Zusagen. Er wird mit seinen Aposteln sein bis ans Ende der Zeit. Er wird seine Kirche vollenden. Und er wird uns auch im neuen Jahr segnen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 01/2018)

Weihnachten – Fest der Allmacht Gottes

1. Dezember 2017 - 0:01
Weihnachten ist das Fest der Liebe, das Fest der Freude, das Fest des Friedens und ein Fest der Besinnlichkeit. Für viele, die den christlichen Ursprung und Gehalt des Weihnachtsfests kaum kennen, ist Weihnachten vor allem ein Fest des Schenkens und ein Fest der Familie. In all den Beschreibungen erschöpft sich die Bedeutung des Festes aber noch lange nicht. Die Geburt Jesu, die Menschwerdung des Gottessohnes, ist vor allem auch ein Zeichen der Allmacht Gottes. Weihnachten zeigt aller Welt unmissverständlich: Gott lässt sich nicht aufhalten, die Welt von der Macht des Bösen zu befreien. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde. Dieses Ziel verfolgt er mit aller Macht. Unaufhaltsam. Niemand hält Gott auf, der Menschheit Heil und Erlösung zu schenken. Nichts konnte sein Vorhaben verhindern, die Sünde und den Tod endgültig und ein- für allemal zu bezwingen. Weihnachten zeigt uns: Gottes Liebe ist stärker als aller Hass, Gottes Barmherzigkeit ist größer als alle Schuld. Gott ist allmächtig. Nichts wird ihn daran hindern, dich und mich in die ewige Gemeinschaft mit ihm zu führen. Nichts kann ihn daran hindern, dich und mich von allem Bösen zu erretten. Und nichts und niemand kann uns jemals aus der Hand Gottes reißen. Dafür hat uns Gott seinen Sohn geschenkt. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 24/2017)

Seine Herrlichkeit verkünden

1. November 2017 - 0:01
Die Jahreslosung „Ehre sei Gott, unserem Vater“ begleitet uns durch das gesamte Jahr – ja, durch unser ganzes Leben. Es ist Aufgabe und zugleich Bedürfnis des Christen, immer wieder die Größe der göttlichen Schöpfung zu erkennen, Gott dafür zu danken und ihn zu loben. Nachdem wir alles Seiende als Schöpfung erkannt haben, wollen wir aus dieser Erkenntnis heraus Gott, dem Schöpfer danken und loben. Und dann entsteht ein drittes Anliegen: seine Herrlichkeit zu verkünden. Und wie machen wir das in unserem Leben? Indem wir uns wie Gotteskinder verhalten. Lasst uns öffentlich machen, was wir erkannt haben und wofür wir dankbar sind.
  • Wir vergeben dem Nächsten – weil Gott uns vergibt.
  • Wir erbeten Heil – für alle Menschen, auch für diejenigen, die uns verletzt haben.
  • Wir sind voller Zuversicht – in dem Wissen, dass Gott nichts hindern kann, uns sein Reich zu geben.
  • Wir entwickeln uns – Gott hat Leben in uns hineingelegt, das sich entfalten soll.
  • Wir tragen zur Einheit bei – in dem Wissen, alle Menschen haben nur einen Gott und Vater.
  • Wir fokussieren uns – auf das ewige Leben, das Erbe Gottes. Es ist das Wichtigste in unserem Leben.
Wenn jeder in diesem Sinne tätig wird, wird daraus Segen erwachsen – für uns selbst und für den Nächsten. Herzliche Grüße, Ihr Jean-Luc Schneider