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Aktualisiert: vor 47 Minuten 19 Sekunden

Der Stern der Hoffnung

1. Dezember 2018 - 0:01
Zu Weihnachten gehören Sterne – ob aus Stroh, Papier oder Licht; überall sieht man Sterne als Weihnachtsschmuck. Angeblich kam der Lehrer einer Missionsschule Ende des 18. Jahrhunderts auf die Idee, die Kinder von Missionaren, die in den Tagen vor Weihnachten so sehr unter der Trennung von ihren Familien litten, mit dem Basteln von Sternen zu beschäftigen und abzulenken. An Weihnachten dann wurden die Sterne in den Stuben der Kinder aufgehängt. So soll der Brauch der Weihnachtssterne entstanden sein. Der helle Stern in dunkler Nacht – ein Symbol der Hoffnung, das gerade zu Weihnachten passt. Mit der Geburt Jesu ging ein Stern auf, der der Menschheit Hoffnung schenkte: Hoffnung auf Erlösung, Hoffnung auf Frieden, Hoffnung auf ein Ende der Entfremdung des Menschen von Gott, Hoffnung auf Gnade, Hoffnung auf ewiges Leben, Hoffnung auf das baldige Kommen des Reiches Gottes. Dieser Hoffnungsstern leuchtet bis heute mit unverminderter Kraft und weist den Weg aus dem Dunkel der Sünde und der Gottferne – nur gehen müssen wir den Weg selber. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus "Unsere Familie" 23/2018)

Die verwandelte Gemeinde

1. November 2018 - 0:01
Ein bekannter und viel zitierter Aphorismus Friedrich Nietzsches über das Christentum und die Christen lautet: Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne: Erlöster müssten mir seine Jünger aussehen! Auch wenn die Kirchenmusik im 19. Jahrhundert eine Phase des Niedergangs erlebte, wirkt die Unterstellung des Philosophen doch allzu verwegen, aus dem Liedgut ließen sich Rückschlüsse auf das Wesen des Christentums und seine Heilswahrheiten ziehen. Der Vorwurf aber, dass man einem Menschen eigentlich ansehen müsste, was an ihm geschehen ist, hat seine Berechtigung. In jedem Gottesdienst feiert die Gemeinde Heiliges Abendmahl. Im Sakrament hat sie innige Gemeinschaft mit dem menschgewordenen, auferstandenen und verherrlichten Gottessohn. Nicht jede Abendmahlsfeier findet auf demselben Niveau statt, hat denselben Tiefgang – weil wir unvollkommene Menschen sind, abhängig von Rahmenbedingungen, von manchen äußeren und inneren Faktoren, die uns beeinträchtigen. Aber wenn die Gemeinde so Heiliges Abendmahl gefeiert hat, dass sie die Gegenwart Jesu Christi spüren konnte, dann ist diese Gemeinde eine andere. Da wird keiner mehr angeklagt. Da gibt es keine Vorwürfe mehr. Da überbrückt man, was bis dahin noch ein Hindernis war in der Gemeinschaft. Da hat man die Vergangenheit hinter sich gelassen. Da ist man imstande, auf den Nächsten zuzugehen, den man schon zehn Jahre lang nicht mehr gegrüßt hat. Da hat eine Verwandlung stattgefunden. Das muss man auch sehen können, wenn sich die Kirchentür nach solch einem Gottesdienst öffnet.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

Konfliktforschung

1. Oktober 2018 - 0:01
Vielen Menschen fehlt der innere Friede. Sie haben keinen Frieden im Herzen. Wahrscheinlich hat jeder schon eine solche Phase in seinem Leben gehabt. Meist macht man dann äußere Faktoren verantwortlich: Mein Chef setzt mich unter Druck. Der Nachbar sucht Streit. Der Haussegen hängt schief. Die Schulden wachsen mir über den Kopf. Ich komme einfach nicht zur Ruhe. An die oft ganz naheliegende Erklärung denkt man erst ganz zuletzt: Man ist im Konflikt mit Gott. In irgendeiner Sache bin ich mit meinem Gott nicht im Reinen. Ich habe einen Wunsch, aber Gott erfüllt ihn einfach nicht. Ich habe einen so tollen Gedanken, aber Gott nimmt keine Notiz davon. Er macht einfach nicht, was ich will. Er verlangt etwas von mir, was mir nicht gefällt und was ich auch nicht einsehe. Seine Gedanken sind andere als meine. Ich verstehe ihn nicht. Das kommt öfter vor, als einem lieb ist. Irgendwann merkt man: Ich habe keinen Frieden, solange ich diesen Konflikt nicht löse. Und ich löse ihn, indem ich mich dazu durchringe, zu Gottes Willen Ja zu sagen. Der einzige, aber garantiert sichere Weg, wieder Frieden zu haben. Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 19/2018)

Kommunikationsstörung

1. September 2018 - 0:01
Die Schrift berichtet davon, dass Jesus viele Blinde, Taube und Stumme geheilt hat. Das tat er sehr bewusst: Die Blinden, Tauben und Stummen waren in ihrer Kommunikation mit anderen Menschen eingeschränkt. Wer nicht sehen, nicht hören, nicht reden kann, tut sich schwer, sich mit einem anderen Menschen zu verständigen. Eine Einschränkung mit gravierenden Folgen für die Betreffenden. Kommunikationsstörungen sind heute weit verbreitet. Man kann sich mit seinem Nächsten einfach nicht mehr verständigen. Die Verbindung zum Nächsten in der Gemeinde, in der Familie ist gestört. Man redet nicht mehr miteinander, man sieht den anderen nicht mehr oder übersieht ihn, man kann nicht mehr richtig zuhören, man spricht sich nicht mehr aus, man ist blind, stumm oder taub geworden. Symptome für ein Übel, dessen Ursache Jesus auch benannt hat: die erkaltete Liebe. Aber auch das kann er heilen, indem er die Liebe im Herzen wieder entfacht, damit wir wieder in der Lage sind, eine ungestörte Gemeinschaft in der Ehe, in der Gemeinde, in der Familie zu haben. Lass den Herrn Jesus an deiner Seele arbeiten, er kann dich heilen! Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels (aus: „Unsere Familie“ 17/2018)