Chronik der Gemeinde Kelkheim

Die ersten Gottesdienste in Kelkheim wurden ab 1947 jeden zweiten Sonntag im Wohnzimmer von Priester Franz Fischer und seiner Familie in der Nonnbornstraße gehalten. Bereits am 2. Mai 1948 konnte den beiden ersten Gläubigen für Kelkheim durch den Bezirksapostel Buchner in Bad Soden das Sakrament des Heiligen Geistes gespendet werden.

Ab Dezember 1952 fanden die Gottesdienste in einer Schreinerwerkstatt der Familie Jakob, Frankfurter Straße 66, statt, die durch den Bezirksevangelisten Ankenbrand eingeweiht wurde. Im Jahr 1957 richtete dann der Sohn von Franz Fischer, Heinrich Fischer, in seinem Möbellager in der Hornauer Straße 12, eine Versammlungsstätte ein. Die Weihe durch Bischof Weine fand am 01. Dezember 1957 statt. Die Gemeindemitglieder wurden überwiegend von den Amtsträgern aus der Nachbargemeinde in Bad Soden bedient. 1958 wurde sie selbständig und erhielt ihren ersten Vorsteher.

Im Jahre 1975 konnte ein Grundstück von der Stadt Kelkheim erworben werden, auf dem im Laufe des Jahres 1978 mit dem Neubau der Kirche, Tilsiter Straße 25, begonnen wurde. Der damalige Bezirksälteste Corvinus (später Bischof) weihte die Kirche dann am 14. August 1980 in einem Festgottesdienst ein.

Die Gemeinde umfasst zur Zeit ca. 170 Mitglieder. Sie wird von Priester Reinhard Ober als Vorsteher und von sechs weiteren Priestern und einem Diakon betreut.

Vorsteher der Gemeinde:
1958 - 1965 Priester Gustav Hudec (später Evangelist)
1965 - 1977 Priester Theo Astheimer (später Bezirksältester)
1977 - 1997 Priester Manfred Kern
1997 - 2007 Priester Peter Guttzeit (später Hirte)
2007 - 2008 Evangelist Friedrich Krauss
seit 01/2008 Priester Reinhard Ober